Verlagerungseffekte in aktuellen Methoden des Wald-Klimastandards

Auftraggeber

eva service GmbH

Land

Deutschland

Zeitraum

2025

Fachbereiche

Forestry

Projektland·Deutschland

Hintergrund

Forstliche Klimaschutzprojekte können Verlagerungseffekte auslösen, wenn die Holznutzung räumlich oder über Märkte in andere Regionen verschoben wird. Dadurch entstehen indirekte Emissionen, die für die Klimawirkung und die Glaubwürdigkeit der verbesserten Waldbewirtschaftung – Improved Forest Management (IFM) – zentral sind. Die Studie entstand im Kontext zertifizierter IFM-Projekte, die einen Vorratsaufbau oder -erhalt von Wäldern anstreben. Ziel war es, potenzielle direkte Verlagerungseffekte (Activity-Shifting-Leakage) sowie Marktverschiebungen und deren Einfluss auf Nachfrage und Angebot von Rundholz (Market-Shifting-Leakage) zu identifizieren und zu quantifizieren. Darauf aufbauend sollte eine praxistaugliche Empfehlung zur Quantifizierung möglicher Leakage-Emissionen für die Anwendung im Wald-Klimastandard (WKS) abgeleitet werden.

Unser Beitrag

  • Systematisches Literatur- und Evidenzreview zu Leakage im Waldsektor (Deutschland/international)
  • Vergleichsanalyse relevanter Zertifizierungsstandards zur Leakage-Behandlung
  • Bewertung von Mechanismen und Quantifizierungsansätzen in WKS-IFM-Methoden
  • Identifikation und Quantifizierung von Activity-Shifting- und Market-Shifting-Leakage
  • Ableitung einer konkreten, anwendungsorientierten Handlungsempfehlung für WKS
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